Spiriva (Tiotropium): Inhalationslösung bei COPD und Asthma
| Produkt | Dosierung | Menge | Preis | Bestellen |
|---|---|---|---|---|
| Spiriva | 9mcg | 1 inhaler | €52.46 | |
| Spiriva | 9mcg | 3 inhaler | €135.54 | |
| Spiriva | 9mcg | 6 inhaler | €236.11 |
Was genau ist Spiriva und wofür wird es verwendet?
Regelmäßige Atemnot macht einfache Verrichtungen im Alltag extrem beschwerlich. Spiriva hilft als langwirksames Inhalationsmedikament dabei, die Bronchien offen zu halten. Der Wirkstoff Tiotropiumbromid gehört chemisch zu den langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten, kurz LAMA. Auf dem Markt findet man zwei Varianten: den Spiriva HandiHaler für Kapselpulver und den Spiriva Respimat, der einen feinen Nebel abgibt.
Ärzte verordnen das Mittel vorrangig zur Dauerbehandlung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, bekannt als COPD. Das schließt die chronische Bronchitis sowie das Lungenemphysem ein. Die regelmäßige Anwendung drückt die Zahl gefährlicher Exazerbationen deutlich nach unten. Der Respimat besitzt zudem eine Zulassung für Erwachsene sowie Kinder ab 6 Jahren, die trotz inhalativem Cortison weiter Asthma-Symptome zeigen. Doch Vorsicht: Spiriva wirkt nicht als Notfallspray bei einem akuten Erstickungsanfall.
Wie wirkt Tiotropium in der Lunge?
Der Mechanismus dahinter lässt sich recht plausibel erklären. Entlang der Atemwege sitzen winzige Muskelstränge mit sogenannten M3-Muskarinrezeptoren. Bindet sich dort der körpereigene Botenstoff Acetylcholin fest, krampfen die Muskeln zusammen. Die Bronchien verengen sich folglich spürbar.
Tiotropium besetzt genau diese Schnittstellen. Acetylcholin prallt wirkungslos ab, woraufhin sich die verkrampfte Atemwegsmuskulatur zügig entspannt. Die Lunge bekommt wieder mehr Luft. Weil sich der Wirkstoff nur extrem langsam von den Rezeptoren löst, hält diese Erweiterung mindestens 24 Stunden an. Die Wirkung spürt man meist nach 30 Minuten, während das Maximum nach 1,5 bis 3 Stunden erreicht wird.
Wie sieht die richtige Dosierung aus?
Die Anwendung beschränkt sich auf exakt einmal täglich. Nutzen Sie den Inhalator am besten jeden Tag zur selben Stunde. Ob morgens oder abends, bleibt Ihnen überlassen.
- HandiHaler: Sie legen eine Kapsel mit 18 mcg Tiotropium in das Gerät ein. Der Kapselinhalt wird mit zwei kräftigen Atemzügen vollständig inhaliert. Wichtig: Niemals die Kapsel schlucken! Sie gehört ausschließlich in das Pulvergerät.
- Respimat: Sie nehmen einmal täglich zwei Sprühstöße direkt hintereinander. Jeder Hub gibt 2,5 mcg ab, was zusammen die Dosis von 5 mcg ergibt.
Dosis verpasst? Keine Panik. Holen Sie die Inhalation nach, sobald es Ihnen auffällt. Steht der nächste reguläre Termin ohnehin bald an, lassen Sie die versäumte Dosis einfach aus. Doppelte Mengen an einem Tag sind strikt zu vermeiden.
Welche Nebenwirkungen können vorkommen?
Da Tiotropium die Speichelbildung bremst, zählt Mundtrockenheit zu den typischen Begleiterscheinungen. Rund 16 Prozent aller Patienten bemerken diese Beschwerde. Meist hilft ein Schluck Wasser bereits verlässlich weiter.
Gelegentlich treten weitere Symptome auf:
- Heiserkeit und rauer Hals
- Reizhusten oder Trockenheitsgefühl im Rachen
- Kopfschmerzen
- Verstopfung sowie leichte Übelkeit
- Infekte der oberen Atemwege oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen
Seltener treten ernsthafte Komplikationen auf. Sollte sich unmittelbar nach dem Zug am Inhalator die Lunge krampfartig verschließen (paradoxer Bronchospasmus), stoppen Sie die Anwendung sofort und greifen zum Notfallspray. Auch bei akuten Augenschmerzen, Sehstörungen oder Problemen beim Wasserlassen ist umgehend ärztlicher Rat einzuholen.
Wer sollte bei der Anwendung vorsichtig sein?
Gegenanzeigen erfordern Aufmerksamkeit. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Tiotropium, Ipratropium oder Atropin dürfen Sie das Mittel nicht nutzen. Wer unter einer schweren Milchprotein-Allergie leidet, muss beim HandiHaler vorsichtig sein – die Pulverkapseln enthalten nämlich Lactose. Der Respimat kommt dagegen völlig ohne Lactose aus.
Vorsicht gilt zudem in folgenden Situationen:
- Engwinkelglaukom (Grüner Star) – Pulver oder Sprühnebel dürfen nie in die Augen gelangen
- Prostatavergrößerung und Harnabflussstörungen, da sich ein Harnverhalt verstärken kann
- Schwere Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min
Seniorinnen und Senioren wenden gewöhnlich die Standarddosis an. Eine Korrektur ist altersbedingt meist nicht erforderlich.
Welche Wechselwirkungen gibt es mit anderen Medikamenten?
Gute Nachrichten für die Praxis: Spiriva verträgt sich problemlos mit den meisten gängigen COPD-Präparaten. Die Kombination mit kurz- oder langwirksamen Beta-2-Sympathomimetika wie Salbutamol beziehungsweise Formoterol sowie inhalativem Cortison verläuft im Alltag unkompliziert.
Vermeiden sollten Sie jedoch die zeitgleiche Anwendung anderer Anticholinergika. Wer bereits Inhalationspräparate mit verwandten Wirkstoffen nutzt oder Tabletten gegen eine überaktive Blase einnimmt, riskiert verstärkte Nebenwirkungen wie extreme Mundtrockenheit oder Sehstörungen.
Warum bestellen viele Patienten Spiriva online?
Chronische Lungenleiden verlangen eine dauerhafte Therapie über Jahre. Viele Betroffene schätzen daher den bequemen Nachbezug aus dem Internet. Der Einkauf in einer Online-Apotheke erspart mühsame Wege – ein Vorteil, wenn jeder Schritt bei Atemnot schwerfällt.
Oft sind online zudem günstigere Generika greifbar. Generisches Tiotropium nutzt exakt denselben Wirkstoff und arbeitet genauso verlässlich wie das Original, entlastet aber das Budget spürbar. Die Zustellung erfolgt gewöhnlich diskret verpackt bis an die eigene Haustür.
Wie lagert man den Inhalator richtig?
Zur Erhaltung der Wirkstoffstabilität lagert man Spiriva am besten bei normaler Raumtemperatur zwischen 20 °C und 25 °C. Das Gerät gehört im Sommer wie im Winter keinesfalls in das Auto.
Die HandiHaler-Kapseln bleiben bis unmittelbar vor der Verwendung in der Blisterpackung. Feuchtigkeit zerstört das feine Pulver rasch. Für den Respimat gilt: Sobald die Patrone eingesetzt ist, sollte man das Gerät innerhalb von drei Monaten aufbrauchen.
Häufige Fragen
Kann man die HandiHaler Kapseln auch schlucken?
Nein, unter keinen Umständen. Die Kapseln gehören exklusiv in das HandiHaler-Gerät. Wer sie herunterschluckt, erzielt kaum Wirkstoffaufnahmen im Blut und spürt keinerlei Erleichterung der Atemnot.
Hilft Spiriva bei einem akuten Asthmaanfall?
Nein. Spiriva dient ausschließlich als Langzeitmedikament zur Vorbeugung. Bei plötzlicher Atemnot wird immer ein rasch wirkendes Notfallspray wie Salbutamol benötigt.
Wie schnell spürt man eine Wirkung?
Eine spürbare Entlastung der Atmung setzt meist binnen 30 Minuten nach der Inhalation ein. Das Wirkungsmaximum stellt sich nach etwa 1,5 bis 3 Stunden ein und hält 24 Stunden vor.
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