Diovan (Valsartan) zur Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen
Diovan, mit dem Wirkstoff Valsartan, ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von hohem Blutdruck und Herzinsuffizienz. Es gehört zur Gruppe der Angiotensin-II-Rezeptorblocker (ARBs). Ärzte verschreiben es auch, um die Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt bei bestimmten Formen der Herzschwäche zu erhöhen.
Indem es den Blutdruck senkt und das Herz entlastet, kann Diovan das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte reduzieren. Die Einnahme erfolgt in der Regel langfristig, um die Krankheit zu kontrollieren. Eine Heilung ist nicht das Ziel der Therapie.
| Produkt | Dosierung | Menge | Preis | Bestellen |
|---|---|---|---|---|
| Diovan | 40mg | 30 pill | €38.47 | |
| Diovan | 40mg | 60 pill | €64.70 | |
| Diovan | 40mg | 90 pill | €89.19 | |
| Diovan | 40mg | 120 pill | €111.93 | |
| Diovan | 40mg | 180 pill | €165.27 | |
| Diovan | 40mg | 270 pill | €240.48 | |
| Diovan | 40mg | 360 pill | €311.32 |
| Produkt | Dosierung | Menge | Preis | Bestellen |
|---|---|---|---|---|
| Diovan | 80mg | 30 pill | €47.21 | |
| Diovan | 80mg | 60 pill | €82.20 | |
| Diovan | 80mg | 90 pill | €114.55 | |
| Diovan | 80mg | 120 pill | €142.54 | |
| Diovan | 80mg | 180 pill | €204.63 | |
| Diovan | 80mg | 270 pill | €295.58 | |
| Diovan | 80mg | 360 pill | €377.78 |
| Produkt | Dosierung | Menge | Preis | Bestellen |
|---|---|---|---|---|
| Diovan | 160mg | 30 pill | €69.95 | |
| Diovan | 160mg | 60 pill | €116.30 | |
| Diovan | 160mg | 90 pill | €169.65 | |
| Diovan | 160mg | 120 pill | €211.62 | |
| Diovan | 160mg | 180 pill | €311.32 | |
| Diovan | 160mg | 270 pill | €429.38 | |
| Diovan | 160mg | 360 pill | €560.55 |
Wie wirkt Diovan?
Valsartan, der Wirkstoff in Diovan, blockiert die Wirkung von Angiotensin II. Diese körpereigene Substanz verengt die Blutgefäße, indem sie an AT1-Rezeptoren bindet und so den Blutdruck erhöht. Valsartan verhindert diese Bindung. Dadurch können sich die Blutgefäße entspannen und erweitern (Vasodilatation), was den Blutdruck direkt senkt.
Zusätzlich hemmt Valsartan die Freisetzung von Aldosteron. Dieses Hormon ist dafür zuständig, Salz und Wasser im Körper zurückzuhalten. Die Hemmung unterstützt die Blutdrucksenkung und reduziert die Flüssigkeitsansammlung, die bei einer Herzinsuffizienz auftritt. Die Wirkung auf den Blutdruck beginnt meist innerhalb von zwei Stunden nach der Einnahme und ist nach vier bis sechs Stunden am stärksten.
Anwendungsgebiete von Valsartan
Diovan wird bei verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschrieben:
- Bluthochdruck (Hypertonie): Es wird zur Senkung von Bluthochdruck bei Erwachsenen sowie bei Kindern ab einem Jahr angewendet. Ein gut eingestellter Blutdruck ist wichtig, um das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte zu senken.
- Herzinsuffizienz: Das Medikament behandelt erwachsene Patienten mit Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse II-IV). Es kann die Herzfunktion verbessern, Symptome lindern und Krankenhausaufenthalte reduzieren.
- Nach einem Herzinfarkt: Es wird eingesetzt, um das Sterberisiko bei klinisch stabilen Patienten nach einem Herzinfarkt zu senken, wenn eine linksventrikuläre Insuffizienz oder Dysfunktion vorliegt. Die Behandlung kann schon 12 Stunden nach dem Ereignis starten.
Richtige Einnahme und Dosierung
Die Dosierung von Diovan legt der Arzt individuell fest. Sie richtet sich nach der Erkrankung und dem Ansprechen des Patienten auf die Therapie. Die Tabletten können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
- Bei Bluthochdruck: Die typische Anfangsdosis liegt bei 80 mg oder 160 mg einmal täglich. Falls nötig, kann die Dosis auf ein Maximum von 320 mg einmal täglich gesteigert werden.
- Bei Herzinsuffizienz: Begonnen wird mit einer Dosis von 40 mg zweimal täglich. Diese wird schrittweise auf eine Zieldosis von 160 mg zweimal täglich erhöht, soweit der Patient sie verträgt.
- Nach einem Herzinfarkt: Die Therapie startet häufig mit 20 mg zweimal täglich. Über mehrere Wochen wird die Dosis auf eine Zieldosis von 160 mg zweimal täglich gesteigert.
Nehmen Sie das Medikament idealerweise täglich zur gleichen Zeit ein. Das sorgt für einen gleichmäßigen Wirkstoffspiegel. Falls Sie eine Dosis vergessen, holen Sie die Einnahme nach, sobald Sie es bemerken. Steht die nächste reguläre Dosis aber bereits kurz bevor, lassen Sie die vergessene aus. Verdoppeln Sie niemals die nächste Dosis.
Mögliche Nebenwirkungen
Diovan ist im Allgemeinen gut verträglich, dennoch können Nebenwirkungen auftreten. Die meisten davon sind mild und nur vorübergehend.
Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:
- Schwindel oder Benommenheit, besonders beim Aufstehen
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
- Durchfall oder Bauchschmerzen
- Symptome einer Infektion der oberen Atemwege
- Rücken- oder Gelenkschmerzen
Suchen Sie bei diesen schweren Nebenwirkungen sofort einen Arzt auf:
- Hypotonie (starker Blutdruckabfall): Symptome sind starker Schwindel oder Ohnmacht.
- Hyperkaliämie (hoher Kaliumspiegel): Anzeichen können Muskelschwäche oder ein langsamer, unregelmäßiger Herzschlag sein.
- Nierenfunktionsstörungen: Veränderungen der Urinmenge können ein Hinweis sein.
- Angioödem: Eine schwere allergische Reaktion mit Schwellungen im Gesicht, an Lippen, Zunge oder im Rachen, die lebensbedrohlich sein kann.
Wichtige Warnhinweise und Kontraindikationen
In manchen Situationen darf Diovan nicht eingenommen werden oder erfordert besondere Vorsicht.
Absolute Kontraindikationen:
- Schwangerschaft: Diovan kann das ungeborene Kind schädigen oder töten, vor allem im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel. Es darf während der gesamten Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
- Überempfindlichkeit: Bei einer bekannten Allergie gegen Valsartan oder einen anderen Bestandteil des Medikaments ist die Einnahme verboten.
- Kombination mit Aliskiren: Diabetiker dürfen Diovan nicht gemeinsam mit dem Blutdrucksenker Aliskiren verwenden. Dies erhöht das Risiko für Nierenprobleme, Hypotonie und Hyperkaliämie.
Besondere Vorsicht ist bei Patienten mit schweren Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen geboten. Die Nierenfunktion und die Kaliumwerte im Blut müssen während der Therapie regelmäßig kontrolliert werden.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Teilen Sie Ihrem Arzt alle Medikamente mit, die Sie einnehmen, um unerwünschte Wechselwirkungen zu verhindern.
- Kaliumsparende Diuretika und Kaliumpräparate: Die kombinierte Einnahme kann zu einem gefährlich hohen Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie) führen.
- Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR): Wirkstoffe wie Ibuprofen oder Naproxen können die blutdrucksenkende Wirkung von Diovan verringern und das Risiko für Nierenschäden erhöhen.
- Lithium: Die Konzentration von Lithium im Blut kann ansteigen, was zu Vergiftungserscheinungen führen kann.
- Andere blutdrucksenkende Mittel: Die Kombination kann den Blutdruckabfall verstärken.
Häufig gestellte Fragen zu Diovan
Wann beginnt Diovan zu wirken?
Die blutdrucksenkende Wirkung setzt meist innerhalb von zwei Stunden ein und erreicht nach vier bis sechs Stunden ihren Höhepunkt. Es kann allerdings mehrere Wochen dauern, bis der Blutdruck stabil und vollständig kontrolliert ist.
Kann ich Diovan mit Nahrung einnehmen?
Ja, die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten möglich, da Nahrung die Aufnahme des Wirkstoffs kaum beeinflusst. Um eine Routine zu etablieren, sollten Sie das Medikament aber jeden Tag auf die gleiche Weise einnehmen.
Was passiert, wenn ich eine Dosis vergesse?
Holen Sie eine vergessene Dosis nach, sobald Sie daran denken. Steht die nächste Einnahme jedoch kurz bevor, lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren Sie mit Ihrem normalen Schema fort. Verdoppeln Sie niemals die Dosis.
Warum ist Diovan in der Schwangerschaft kontraindiziert?
Das Medikament greift in das Renin-Angiotensin-System ein, welches für die Entwicklung des Fötus von entscheidender Bedeutung ist. Eine Einnahme in der Schwangerschaft kann schwere fötale Schäden wie Nierenversagen, Fehlbildungen von Schädel und Lunge oder sogar den Tod des Kindes verursachen. Aus diesem Grund ist es für Schwangere streng verboten.
Was ist der Unterschied zwischen Diovan und einem ACE-Hemmer?
Beide Medikamentengruppen senken den Blutdruck, wirken aber unterschiedlich. ACE-Hemmer verhindern die Bildung von Angiotensin II, während ARBs wie Diovan dessen Andocken an die Rezeptoren blockieren. Ein praktischer Unterschied für Patienten ist, dass ARBs deutlich seltener trockenen Reizhusten verursachen. Das liegt daran, dass sie den Bradykinin-Spiegel nicht beeinflussen.
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