Psychische Gesundheit
Wie Citalopram und SSRI im Gehirn wirken
Wenn die Stimmung monatelang im Keller ist, sprechen Ärzte oft über SSRI. Das steht für Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Klingt kompliziert? Ist es im Prinzip gar nicht. Stoffe wie Citalopram oder Sertralin sorgen einfach dafür, dass mehr Serotonin – also das berühmte Glückshormon – im Gehirn aktiv bleibt. Ehrlich gesagt, wirken diese Mittel nicht von heute auf morgen. Man braucht meist zwei bis vier Wochen Geduld, bis man überhaupt eine Veränderung spührt. Und ja, am Anfang können auch mal Nebenwirkungen auftreten, wie ein trockener Mund oder leichte Übelkeit. Aber das legt sich meistens wieder.
Johanniskraut als pflanzliche Alternative bei leichten Tiefs
Nicht jeder möchte direkt mit harten Brocken einsteigen. Manchma reicht bei leichten depressiven Verstimmungen schon Mutter Natur aus. Johanniskraut ist hier der absolute Klassiker. Die Pflanze unterstützt die Nerven und bringt langsam wieder etwas Licht in den Alltag. Aber Achtung, auch pflanzlich heißt nicht automatisch harmlos! Johanniskraut kann nämlich Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, zum Beispiel mit der Anti-Baby-Pille. Also am besten kurz in der Packungsbeilage nachlesen oder den Arzt fragen bevor man damit startet.
Warum Opipramol und Beruhigungsmittel bei Ängsten helfen
Manchmal ist nicht nur Traurigkeit das Problem, sondern ständige Unruhe. Man kreist nur noch um die selben Sorgen und kommt abends einfach nicht zur Ruhe. Hier setzen Wirkstoffe wie Opipramol an. Das ist ein Mittel, dass sowohl die Stimmung aufhellt als auch Angstzustände dämpft. Es macht nicht so schnell abhängig wie klassische Schlafmittel, hilft aber ungemein beim Entpannen. Wer es lieber sanft mag, kann auch pflanzliche Mittel mit Passionsblume oder Baldrian ausprobieren. Die machen nicht müde am Tag, bringen aber die Nerven wieder ins Gleichgewicht.
Welche Mittel für die psychische Gesundheit gibt es?
Hier ist eine kleine Übersicht, was Sie in dieser Kategorie finden können:
- Verschreibungspflichtige Antidepressiva wie SSRI und SNRI für schwere Phasen.
- Pflanzliche Stimmungsaufheller mit hochdosiertem Johanniskraut.
- Beruhigungsmittel und Anxiolytika gegen ständige Ängste und Innere Unruhe.
- Nahrungsergänzungsmittel mit B-Vitaminen und Magnesium für starke Nerven.
Was Sie bei der Einnahme beachten sollten
Hier ist die Sache: Medikamente für die Psyche sind keine Wundermittel, die alle Probleme wegpusten. Sie sind eher wie eine Krücke. Sie helfen Ihnen dabei, wieder zu gehen, damit Sie eine Therapie oder Lebensumstellungen überhaupt anpacken können. Und bitte niemals Antidepressiva einfach von heute auf morgen absetzen! Das gibt fiese Absetzerscheinungen. Also immer schön langsam ausschleichen und das mit dem Arzt absprechen.