Norvasc Tabletten: Schutz für Herz und Blutdruck

Norvasc senkt verlässlich hohen Blutdruck und mildert krampfartige Brustschmerzen. Sein Wirkstoff Amlodipin weitet verengte Gefäße, worauf das Herz spürbar entlastet wird. Lesen Sie hier alles Wesentliche zu Dosierung, Verträglichkeit und richtiger Einnahme im Alltag.
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Wirkungsweise von Norvasc im Organismus

Dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt das Herz oft schleichend, ohne dass man früh etwas davon spürt. Genau da setzt Norvasc an. Der Arzneistoff gehört zur Gruppe der Calciumkanalblocker, genauer gesagt den Dihydropyridinen. Als Amlodipin besylat entspannt das Mittel die kleinen Blutadern spürbar.

Wie klappt das genau? Eigentlich recht einfach: Amlodipin bremst den Einstrom von Calcium in die glatten Muskelzellen der Gefäßwände. Weniger Calcium bedeutet schlicht weniger Spannung in den Adern. Der Widerstand fällt. Das Blut fließt wieder leichter durch den Körper. So sinkt der Druck kontinuierlich ab und das Herz gerät nicht plötzlich in Stress. Bei Angina Pectoris hilft die Tablette ebenfalls gut. Sie verbessert die Sauerstoffzufuhr im Herzmuskel und beugt krampfartigen Verengungen vor. Der Effekt baut sich über 6 bis 12 Stunden auf. Und dank der langen Halbwertszeit von 30 bis 50 Stunden hält die Wirkung volle 24 Stunden an.

Die passende Dosierung von Norvasc finden

Die tägliche Anwendung lässt sich einfach gestalten. Standard ist ein Start mit 5 mg einmal am Tag. Bei sehr vielen Menschen reicht diese Menge bereits vollkommen aus. Reicht es nicht ganz, erhöht der Arzt die Tagesdosis auf maximal 10 mg. Mehr bringt meist keinen zusätzlichen Nutzen, sondern erhöht nur das Risiko für Nebenwirkungen.

Manchmal braucht es am Anfang eine kleinere Dosis. Ältere Patienten oder Menschen mit leberbedingten Problemen beginnen meist mit 2,5 mg täglich, weil die Leber den Stoff langsamer ausscheidet. Bei Nierenleiden ist hingegen keine Dosisanpassung nötig. Sie können die Tablette zu den Mahlzeiten oder unabhängig davon schlucken. Nahrung stört die Aufnahme im Magen nicht.

Mal die Einnahme vergessen? Wenn es erst wenige Stunden her ist, nehmen Sie die Tablette einfach nach. Ist der Tag jedoch fast vorbei, überspringen Sie die Einnahme. Niemals die doppelte Menge einnehmen!

Welche Nebenwirkungen auftreten können

Kein wirksames Medikament ist ganz ohne unerwünschte Reaktionen. Bei Norvasc ist das ähnlich, obwohl die Verträglichkeit insgesamt als sehr gut gilt. Am häufigsten bilden sich Schwellungen an den Knöcheln oder Unterschenkeln. Das passiert, weil sich die Gefäße weit stellen und Flüssigkeit ins Gewebe übertritt.

Zu Beginn der Behandlung treten manchmal leichte Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Müdigkeit oder eine plötzliche Hautrötung im Gesicht auf. Auch ein leicht flaues Magengefühl kommt vor. Viele dieser Beschwerden verschwinden nach ein paar Tagen von alleine. Bei schwerem Schwindel, rasendem Puls oder Schwellungen im Gesicht sollten Sie jedoch sofort einen Arzt aufsuchen. Selten verstärken sich ganz zu Beginn die Brustschmerzen kurzzeitig.

Anwendungsverbote und Vorsichtsmaßnahmen

In manchen Fällen ist Norvasc tabu. Wenn Sie allergisch auf Amlodipin oder vergleichbare Calciumkanalblocker reagieren, dürfen die Tabletten keinesfalls eingenommen werden. Ebenso verboten ist die Einnahme bei einem kardiogenen Schock oder einer stark verengten Aortenklappe.

Vorsicht gilt bei ausgeprägter Herzschwäche. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung nur nach genauer ärztlicher Risikoabwägung erfolgen, um Gefahren für das Kind auszuschließen. Bei eingeschränkter Leberfunktion wird der Arzt die Dosis besonders sorgfältig festlegen.

Wechselwirkungen mit anderen Präparaten

Bei der Kombination mit anderen Mitteln ist Achtsamkeit geboten. Wer gleichzeitig Simvastatin gegen hohes Cholesterin nimmt, sollte meist höchstens 20 mg Simvastatin täglich anwenden. Amlodipin steigert nämlich den Spiegel des Cholesterinsenkers im Blut, was die Muskeln schädigen kann.

Auch Johanniskraut, manche Pilzmittel sowie spezielle Antibiotika beeinflussen den Wirkstoffspiegel im Körper spürbar. Verzichten Sie während der Therapie unbedingt auf Grapefruitsaft! Grapefruit blockiert den Abbau von Amlodipin in der Leber, wodurch der Blutdruck zu stark abfallen kann. Bei gleichzeitiger Einnahme von Potenzmitteln wie Sildenafil oder Tadalafil sinkt der Blutdruck ebenfalls mitunter stark.

Gründe für die Online-Bestellung von Norvasc

Wer dauerhaft Blutdrucksenker braucht, benötigt regelmäßig Nachschub. Nicht jeder hat Zeit und Lust, für jedes Folgerezept im voll besetzten Wartezimmer zu sitzen. Der Online-Kauf von Norvasc oder entsprechenden Amlodipin-Generika erspart diesen Aufwand.

Seriöse Online-Apotheken ermöglichen die Anforderung bequem von zu Hause aus. Das geht schnell und bleibt völlig diskret. Die Zustellung erfolgt in neutralen Kartons bis an die Haustür. Oft sind die generischen Alternativen online zudem günstiger, bei absolut identischer Wirkungsweise.

Häufig gestellte Fragen zu Norvasc

Kann ich Norvasc zusammen mit Essen einnehmen?

Ja, das geht problemlos. Die Einnahme kann vor, während oder nach der Mahlzeit erfolgen. Einzig auf Grapefruitsaft müssen Sie verzichten.

Was tun bei einer vergessenen Tablette?

Fällt es Ihnen nach wenigen Stunden auf, holen Sie die Einnahme nach. Steht die nächste Dosis bald an, lassen Sie die versäumte Tablette einfach aus. Bitte nie die doppelten Menge schlucken.

Wie rasch tritt die Blutdrucksenkung ein?

Amlodipin wirkt sanft und verzögert. Der höchste Blutspiegel wird nach etwa 6 bis 12 Stunden erreicht. Der Druck sinkt dadurch sehr gleichmäßig über 24 Stunden.

Führt Norvasc zwangsläufig zu dicken Beinen?

Nein, nicht jeder bekommt Wassereinlagerungen. Dennoch gehören Knöchelschwellungen zu den bekannteren Nebenwirkungen. Sprechen Sie bei Beschwerden mit Ihrem Arzt über eine Anpassung.

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